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Liebe Leser!

Einige von Ihnen wurden bislang automatisch über neue Abläufe auf diesem Blog informiert. Dieser Service wird zum 1.7.2021 eingestellt. Leider! 

Die Anleitung zum Abonnieren haben wir dann auf der Seite „Fragen an uns“ wieder gelöscht.

Meist komme ich ein- bis zweimal im Monat dazu, neue Informationen in den Blog zu stellen. Daher empfehle ich Ihnen, einmal im Monat reinzuschauen, was es Neues gibt. Dank der Fülle des Nachlasses ist ein Ende meiner Nachrichten und Kommentare noch lange nicht in Sicht. 

Ihre Beiträge konzentrierten sich bislang auf vielfältige Beileidsbekundungen und Danksagungen für die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme an der Trauerfeier. Für diese Ausdrücke der Wertschätzung meines Vaters möchte ich allen danken! 

Ob Sie sich später zu Beiträgen noch zu anderen Themen, die im Laufe der Zeit neu auftauchen werden, anregen lassen, wird sich im Laufe der Monate noch zeigen.

Doch nun ein Kommentar zum obigen Foto. 

Es wurde im Sommer 1960 hinter unserm Haus Wichheimer Str. 88 aufgenommen. Wir waren gerade eingezogen. Die ganze Reihenhaussiedlung, zu der unser Haus gehörte, lag auf dem Gelände einer ehemaligen Lehmgrube. Der Boden ließ kein Wasser versickern. Entsprechend stand in unserm Garten bei jedem Regen sofort das Wasser. Wir Kinder fanden das Spielen an den großen Pfützen großartig und sahen hinterher auch immer vollgeschmiert aus. Unsere Mutter sah das anders. Wir mussten uns im Sommer abends an den Terrassenrand stellen und wurden dann von hinten mit dem Gartenschlauch abgespritzt. An dieser Dusche hatten wir Kinder dann auch noch unsern Spaß. 

Daher legten die Eltern Drainagen an. Die passenden Tonröhren sind links auf dem Bild zu sehen. Mein Vater wird von meinem 1956 geborenen Bruder Michael tatkräftig unterstützt. Am oberen Ende des Gartens ist der Damm zum hinter dem Grundstück fließenden Faulbach zu sehen. Die Drainagen mündeten in diesen. 

Der Faulbach hat seinen Namen daher, dass das Gefälle von seiner Quelle im Thielenbruch bis zur Mündung in den Rhein so gering ist, dass sein Wasser keine Mühle antreiben konnte. Es war also ein fauler Bach. 

Anschließend schleppten meine Eltern mit schweißtreibender Unterstützung durch Irma Erber Unmengen an Torf und Mutterboden, der sackweise mit unserm damaligen, blauen Ford-Taunus-Kombi herangekarrt worden war, quer durchs ganze Haus von der Straße bis in den Garten. Die Hausfrauen unter Ihnen können ahnen, wieviel Dreck hinterher immer wieder weggeputzt werden musste. 

Wie überall im Leben zahlte sich dieses Fundamentlegen auch für einen Garten später aus. Die meisten von Ihnen, liebe Leser, die die Eltern im Laufe der Jahrzehnte besuchten, erlebten einen blühenden Garten. Er hatte aber mal als Wüstenei angefangen.

Soweit für heute. Ich wünsche Ihnen je nach Ihrer Lebenssituation auch Mut beim Legen von guten Fundamenten. Das zahlt sich schließlich aus!

Ihr Dr. Friedhelm Röder     


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