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Kriegsgräberstätte Vossenack

 Von Bernhard Kuxdorf und Dr. Lore Kuxdorf erhielt ich einige Fotos von einem gemeinsamen Ausflug vor etwa 15 Jahre mit meinen Eltern. Der Volksbund Kriegsgräberfürsorge hatte eingeladen zu einem Besuch der Hürtgenwald-Vossenack-Kriegsgräberstätte. Mit dabei waren auch Peter Klein und Gisela Schmalt. Dort liegen 2.334 Kriegstote von der sogenannten „Schlacht im Hürtgenwald“, die vom 12.9.1944-23.2.1945 tobte und rund 12.000 deutschen und 1.000 amerikanischen Soldaten das Leben kostete und die Region völlig verwüstete. Während dieser Zeit hatte mein Vater in Ostpreußen und Polen um sein eigenes Leben gekämpft. Daran wird er gedacht haben, als er mit verschränkten Armen auf dem Friedhof stand. Er mußte förmlich an sich halten, um diese persönlichen Erinnerungen aushalten zu können. (Siehe seine Ausführungen aus seiner Soldatenzeit .) Das Abspielen des Liedes „Ich hatte einen Kameraden“ durch einen Trompeter der Bundeswehr konnte dem damaligen Abschlachten auch keinen nachträglichen ...

Chorsänger auf dem Rhein

Im Nachlass fand ich das obige Foto. Es zeigt meinen Vater als Chorsänger beim 75. Geburtstag von Frau Dr. Lore Kuxdorf.  Dazu gab Bernhard Kuxdorf folgenden Kommentar: „Die Feiern von meinem und Lores Geburtstagen, an denen Deine Eltern in der Regel immer teilnahmen, fanden zunächst im dem Clubhaus des Kölner Rudervereins von 1877 in Köln-Rodenkirchen statt. – Später wurden sie verlegt auf das kleinste Schiff der Köln-Düsseldorfer-Schifffahrtsgesellschaft auf den Rhein. – In der Regel hatten wir einen sehr guten Musiker dabei, der sowohl Keyboard als auch gut Akkordeon spielte und dazu sang. – Daneben fehlte aber auch der mehrstimmige Chorgesang nicht. -So wurde aus allen sangesfreudigen Gästen ein Chor gebildet und unter der Leitung der damaligen Chorleiterin Martel Michel gesungen. – Das Foto, das Du entdeckt hast, zeigt einen Ausschnitt eines solchen Chorauftritts. – Untere Reihe von links nach rechts: Lore, ihre Schwester Ilse aus Augsburg, dann Edith Doberstein. – Obere Reih...

Bunter Abend Oktober 1996

  Am 2.-5.10.1996 fand im CVJM-Haus in Marienheide ein Gemeindefreizeit statt. Wie immer fand auch dabei ein bunter Abend statt. Dabei zeigte sich mein Vater – wenn wundert es bei seinem Sinn für Humor (siehe auch die Seite „Humor meines Vaters“ ) - in einer ungewöhnlichen Rolle.  Der ganze Abend war sehr amüsant, wie uns ein Fotograf und Kommentator der Fotos nacherleben lassen. Bernhard und Dr. Lore Kuxdorf haben mir den kleinen Bildband zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!  Die Fotoreportage ist auf der Seite „Gemeinde“ zu finden. Allerdings ist bis jetzt noch ungeklärt, wer die Fotos gemacht und die Kommentare formuliert hat. Vielleicht kann sich einer der damaligen Teilnehmer noch daran erinnern und uns allen dann Bescheid geben! Viel Spaß beim Betrachten! Dr. Friedhelm Röder   

Auf dem Rhein

  Am 9.1.2011 wurde der 80. Geburtstag von Bernhard Kuxdorf gefeiert. Dazu hatte dieser auf das Schiff der Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft Jan von Werth eingeladen. Wie bereits im Post vom 24.6.2021 „Der Genießer“ zu sehen war, waren auch die Eltern dabei. Das obige Foto zeigt die  Zoobrücke von Norden mit der Seilbahn vom Rheinpark zum Zoo und den Domspitzen im Hintergrund. Weitere Fotos sind auf der Seite "Freunde" zu sehen. Die Fotos fand ich zwar im Nachlaß der Eltern. Aber Bernhard Kuxdorf gab mir zusätzliche Erläuterungen, wofür ich ihm danken möchte!  Und wer noch dabei war – und den nicht gezeigten Fotos nach zu urteilen, waren das eine Menge Leute –, erinnert sich sicherlich gerne an diese Fahrt auf dem Rhein! Da zeigt sich Köln von einer faszinierenden Seite! Und deshalb habe ich für die Nichtkölner unter den Lesern auch Impressionen dieser bedeutenden Stadt am Rhein beigefügt.  Vielleicht nimmt der eine oder andere von Ihnen die Gelegenheit w...

Der Genießer

Mein Vater konnte gut genießen. Das obige Foto zeigt ihn auf einer der beiden Geburtstagsfeiern in November 1964. Mein Bruder hat am 12.11. Geburtstag, meine Schwester am 25.11. Da gab es zum Kuchen, wie man sehen kann, Schlagsahne, die damals noch per Handgerät geschlagen wurde. Und da blieb immer etwas im Quirl hängen. Von seinem häufigsten Genuss gibt es kein Foto, weil das so alltäglich war. Immer nur abends ging er in die Küche, stellte sich in die rechte Ecke an den Küchenschrank. Dort waren im Hängeschrank Zucker, Haferflocken und Kaba deponiert. Er nahm sich eine alte Regimentstasse noch von seinen Eltern und mischte sich daraus unter der Zugabe von etwas Milche seine „flüssige Praline“, wie er seine Süßigkeit nannte. Dazu meinte er, den Werbeslogan für das Schokoladenpulver zitierend, „Ja, Kaba der Plantagentrank!“ Ich fand es ziemlich süß und mochte immer nur einen kleine Löffelportion davon. Aber er ließ jeden von uns Kindern an seinem Genuss teilhaben. Meiner Mutter war das...