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Posts

Julianes Vorstellungsbesuch in Köln 1982

Handschriftlicher Kommentar meiner Mutter zum Foto, das mein Vater beim Besuch mit unserer Tochter Juliane von Göttingen kommend, anfertigte:  „Meiner Oma hat der Kuchen geschmeckt und mir die Flasche. Nun sind wir beide zufrieden. Juni 1982“ 

Kontaktaufnahme per Brief

Am 6.8.1974 wurde mein Vater 48 Jahre alt. Bei der Geburtstagsfeier mit dabei waren von links nach rechts: Mein Vater, Dorothe Ohlef (verdeckt), Marianne Ohlef (verdeckt), Karl-Heinz Bandomir, Hilde Bandomir, Frau Aizawa, Herr Prof. Aizawa (japanische Freunde von Anneliese Scheffels), Anneliese Scheffels, Grete Scheffels, ihre Mutter. Vermutlich hatte unsere Mutter das Foto gemacht.  Liebe Leser, ich freue mich immer über Ihr reges Interesse an meinen Eltern! Offensichtlich wecke ich bei Ihnen alte Erinnerungen oder ergänze diese durch nachträgliche Neuigkeiten. Bei meinem Nachdenken über Sie bin ich zu dem Eindruck gelangt, daß viele von Ihnen aus einer Generation stammen, wo man Briefe geschrieben hat und wo es später schon eine Herausforderung darstellte, E-Mails empfangen und versenden zu lernen. Der Umgang mit einer Gedenkblogseite ist mitunter schon schwierig, wenn man darin etwas suchen möchte, was nicht schon auf der Startseite zu finden ist. Dazu will Sonja in Kürze ein pa...

Todesanzeigen Gemeindemitglieder L - O

Diesen Kinderlöffel mit meinem Namen erhielt ich 1955 von Marianne Ohlef.   Liebe Leser, weitere Einzelheiten meiner Erinnerungen an Marianne Ohlef, von mir als Kind immer "Tante Marianne" genannt, habe ich ihrer Todesanzeige beigefügt. Sie und ihre Schwester Dorothe waren enge Freundinnen meiner Eltern. Ich würde mich über Ihre Erinnerungen an die bislang gezeigten Verstorbenen sehr freuen! Mit herzlichen Grüßen Dr. Friedhelm Röder   

Trauerbedingte Halluzinationen

Die Eltern auf dem 70. Geburtstag von Willi Haseloh im Januar 2009. Diesen WEC-Missionar kannten sie seit Beginn seiner Tätigkeit dort im Jahre 1974. Mein Vater pflegte den Kontakt mit ihm bis zuletzt. Siehe auch dessen ausführlichen Kommentar zur Trauernachricht vom 16.1.2021 in der Kommentarrubrik der Seite „Mission“ . Liebe Leser, nachdem meine Mutter bald nach dem 65. Hochzeitstag starb, waren die Trauergefühle meines Vaters natürlich sehr heftig und  langanhaltend.  Am 18.2.2018 trafen wir uns anläßlich der Verabschiedung von Dave in den Ruhestand in Ewersbach. Bei dieser Gelegenheit erzählte mir mein Vater, daß er im vergangenen Jahr auf einmal nachts die Stimme seiner Schwester Hilde gehört hätte, wie sie zu ihm gesagt hätte: „Armer Heinz!“ In einer anderen Nacht habe er Mama – so nannte er unsere Mutter -  „Huhu! Huhu!“ rufen hören - so hatte sie manchmal im Rahmen ihrer dementiellen Entwicklung zuhause nach ihm gerufen -. Er habe das alles sehr merkwürdig gefunde...

Die armen Soldaten im Schnee

Nächtliches Schneetreiben im hohen Vogelsberg  Liebe Leser,  seit meiner Jugend erlebte ich zu Beginn jedes Winters etwas Merkwürdiges, das ich mir jahrelang nicht erklären konnte. Beim ersten Schnee - und auch nur beim jeweils ersten Schnee eines Winters – ging mir immer folgender wehmütiger Satz durch den Kopf: „Ach die armen Soldaten damals im Schnee an der Ostfront!“ Ich wunderte mich über mich selber. Warum regelmäßig immer dieser eine Satz? Das kann doch nicht allein daran liegen, dass ich mich im Laufe der Jahre wechselnd intensiv mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges befasst habe! Denn dabei gibt es ja mehr Themen als nur die der Rolle des Schnees im Kampf gegen die Rote Armee.  Erst als ich im Zusammenhang mit dem Verfassen dieses Blogs anfing, die Geschichte meines Vaters sehr genau zu erforschen, ging mir auf einmal auf, woher dieser Gedanke stammte. Das lebensgefährliche Drama seiner Verwundung am 13. Februar 1945 , das sich heute zum 77. Mal jährt, hatte...