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Posts

Todesanzeigen von Predigern und Pastoren

Von diesem Sonnenuntergang am 25.6.2010 um 17.30 Uhr war mein Vater so begeistert, dass wir heute noch dran teilhaben können. Wo er dieses Foto aufnahm, konnte ich bislang nicht herausfinden. Meist hatte er auf Reisen einen Blick dafür, denn in Köln gab es zwar auch schöne Sonnenuntergänge, aber kaum eine solche Kulisse.  Liebe Leser, bei den Todesanzeigen, die mein Vater sammelte, spielte die Gruppe der verstorbenen Prediger und Pastoren und deren Ehefrauen eine herausragende Rolle. Zum einen galt sein Interesse natürlich den ehemaligen Predigern der eigenen Gemeinde und denen, die aus dieser hervorgegangen waren. Zum andern war er als zeitweiliger Schüler des Predigerseminars in Ewersbach einigen damaligen Mitschülern jahrzehntelang verbunden. Seine Wertschätzung für diesen Personenkreis drückt sich auch darin aus, dass die Dokumente über Einzelne mitunter recht ausführlich waren. Aber schauen Sie selber! Mit herzlichen Grüßen Dr. Friedhelm Röder 

Todesanzeigen von Missionaren

  David und Chrissie Batchelor zusammen mit ihrem Sohn Christopher am 5.März 1968, dem  Tage ihrer Silberhochzeit, vorm Missionshaus in Vockenhausen Liebe Leser, nun ist die umfangreiche Sammlung der Todesanzeigen der Missionare samt Ergänzungsdokumenten, mit denen meine Eltern verbunden waren, endlich fertig eingescannt. Wie aus dem Interview mit meinen Eltern auf der Seite „Mission“ zu entnehmen ist, nahmen diese schließlich weltweiten Beziehungen ihren Anfang, als Batchelors den ersten Kontakt mit meinen Eltern aufnahmen. Die Sammlung stellt nur eine kleine Auswahl dieses Personenkreises dar, dem die ständige, aufmerksame und liebevolle Aufmerksamkeit meiner Eltern bis zu ihrem Tode galt. Und wer besagte Seite bis zur Erinnerung an die als letzte Genannte Christel Sojka durchblättert, wird auf Vorbereitungen meiner Eltern zur Teilnahme an der Goldenen Hochzeit von Batchelors am 5.3.1993 stoßen, womit sich der Kreis zwischen obigem Foto und dem Ende der Gedenkseite schließt...

Zum 96. Geburtstag von Heinz

 Familie Röder im Sommer 1975 auf der Terrasse, als wir Kinder anlässlich des Geburtstages unsers Vaters, der damals 49 Jahre alt wurde, mal wieder alle zuhause waren. Zum heutigen Geburtstag möchte ich meinem Vater die Vertonung einer Nachdichtung des Psalm 23 widmen.  In einer meiner letzten Mails an ihn vom 28.10.2020 – knapp zwei Monate später verstarb er - kam ich auf den Psalm 23 zu sprechen. Den würde ich wenige Tage später mit einer jüdischen Melodie auf einer Gedenkveranstaltung zum 9. Nov. 1938 vorspielen.  Damals hatte ich noch Zeit, mich mit dem Hebräischen zu befassen. Wenn ich ihm davon berichtete, war er immer sehr interessiert, etwas von mir darüber zu hören. So teilte ich ihm meine neuesten  Entdeckungen, in diesem Fall im Zusammenhang mit dem Wort "Psalm": Das hebräische Wort für Psalm ist von der Sprachwurzel her mit dem Wort für Winzermesser/Baumschere verwandt. Es geht im Psalm darum, alle nebensächlichen Gedanken wegzulassen, wie man beim Weinst...

Stöbern in alten Posts

  Nach der Rückkehr von Schottland 1972 gab es viele Schuhe zu putzen. Dafür waren Michael und ich zuständig. Wir machten es uns auf der Terrassentreppe in der Sonne bequem.   Liebe Leser, von der Startseite aus ist es ziemlich leicht, die langsam wachsende Zahl an Seiten zu entdecken und aufzurufen. Die Suche nach alten Posts ist dagegen komplizierter und nicht für jeden sofort ersichtlich. Außerdem änderte sich zwischendurch gerade in dieser Hinsicht das Layout des Blogs. Wir haben deshalb die bisherige Seite „Fragen an uns“ passenderweise in „Blogger-Dschungel“ umbenannt. Dort finden Sie auch eine von Sonja angefertigte Anleitung, wie Sie frühere Posts finden können.  Viel Spaß beim Stöbern! Ihr Dr. Friedhelm Röder und Sonja Toepfer

Todesanzeigen von Nachbarn

 Blick in unsern Garten und den der Nachbarn rechts und links im späten Frühjahr 2011 Liebe Leser, und vor allem liebe Nachfahren der früheren Nachbarn! Meine Eltern legten von Anfang an und all die Jahrzehnte hindurch großen Wert auf gute Nachbarschaft! Die meisten der im Ordner der gesammelten Todesanzeigen enthaltenen ehemaligen Nachbarn habe ich als Kind und Jugendlicher noch selber gekannt. Auch nach dem Wegzug aus der Wichheimer Straße hielt mein Vater den Kontakt mit der Nachbarschaft teils am Telefon und teils per Brief aufrecht. Meine Mutter war dazu aufgrund ihrer Demenz und der verbliebenen kurzen Restlebenszeit in Ewersbach nicht mehr in der Lage.  Besonders erinnere ich mich an Familie Stommel. Herr Stommel trank gerne ein Gläschen Wein und war immer enttäuscht, daß sich meine Mutter weder aus Wein noch aus Bier etwas machte. Wenn er sie mal traf und sie ihm sagte, daß sie gerade ein Bier tränke, wandte er sich immer entsetzt ab, wenn er feststellte, daß sie ein ...