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Todesanzeigen Gemeindemitglieder P-S

 Trauerzug der Beerdigung von Ewald Scheffels am 8.3.1971 auf dem Kölner Südfriedhof. Neben meiner Mutter (links im Bild) mit ihrer weißen Wollmütze Berta Anna Bressel . In derselben Reihe hinten Adam Nagel aus Köln-Mülheim. Dahinter überragte mein Vater wie immer die andern. Liebe Leser! Heute will ich Ihnen die zehnte und zugleich letzte Sammlung von Todesanzeigen aus dem Ordner meines Vaters zugänglich machen. Es sind dieses Mal Gemeindemitglieder P-S . Ich freue mich, hiermit die Erinnerung an viele liebe Menschen noch einmal wecken zu können. Herzliche Grüße Dr. Friedhelm Röder 

Todesanzeigen Freunde und Bekannte N - Z

Meine Mutter liebte Orchideen. Diese standen hell, aber nicht der Sonne ausgesetzt, wie sie es mögen, auf der Fensterbank des Wohnzimmers.  Alle Gäste meiner Eltern kennen diesen Blick von dort im Sommer auf die Terrasse noch. Manchmal blühten alle Orchideen gleichzeitig. „Ach, Heinz, mach doch mal ein Foto davon! Das sieht so schön aus!“ Zwischen den Blumen Mitbringsel von ihren Reisen nach Indien und auf die Philippinen.  Liebe Leser! Heute will ich Ihnen die neunte Sammlung von Todesanzeigen zugänglich machen. Es sind dieses Mal die Freunde und Bekannte N - Z . Wecken Sie beim Stöbern eigene Erinnerungen und entdecken noch etwas Unbekanntes! Mit herzlichen Grüßen Dr. Friedhelm Röder 

Zum 97. Geburtstag meines Vaters

  Heinz als Baby auf dem Schoß seiner älteren Schwester Hilde, der späteren Hilde Bandomir Liebe Leser, heute wäre mein Vater 97 Jahre alt geworden. Nun hat er diesen Tag nicht mehr erlebt. Wenn er noch am Leben wäre, hätte sein Telefon nicht stillgestanden. Denn etliche von Euch hätten ihn angerufen.  Als mein Vater als Witwer zunächst alleine in der Souterrainwohnung meiner Schwester wohnte, riet ich ihm, täglich zwei seiner Freunde und Bekannten anzurufen. Für diesen Rat bedankte er sich bei jedem Telefonat mit mir. Dave Rose berichtete mir später, dass mein Vater täglich zwei bis zu fünf Stunden mit jemandem von Euch telefonierte.  Nun bleibt das Telefon still. Er sprach wiederholt davon, mit wem er sich im Himmel ausführlich unterhalten wolle. Mit herzlichen Grüßen und Danksagungen an alle, die seiner gedenken! Dr. Friedhelm Röder 

Heimgang von Heinz Fischer

Heinz Röder und Heinz Fischer als Stubenkameraden in einer der ehemaligen RAD-Baracken des Predigerseminars der Freien Evangelischen  Gemeinden in Ewersbach 1949  Liebe Leser, am 15.2.2023 verstarb Heinz Fischer, ein alter Freund meines Vaters. Sie hatten sich 1949 am Predigerseminar in Ewersbach kennengelernt. Während dieser Zeit hatte mein Vater von ihm erstmals von meiner Mutter Rosa Adenauer gehört, die dieser auf einem Jugendtreffen kennengelernt hatte. Damals wußte mein Vater noch nicht, daß er besagte Rosa selber einmal kennen und lieben lernen würde. Mein Vater hatte die Ausbildung zum Prediger vorzeitig abgebrochen, um sich um seine kranken Eltern zu kümmern. Die Freundschaft der Beiden blieb bestehen.  Als meine Eltern 1960 von Köln-Lindenthal nach Köln-Buchheim umzogen, trafen sich die beiden Studienfreunde wieder, denn Heinz Fischer war von 1953-1960 Prediger der FeG Köln-Mülheim. Ich selber - ich war damals 8 Jahre alt - habe nur sehr flüchtige Erinnerungen a...

Spatz in der Hand

  Erinnerungen an Frau Martha Schwarz (1902-1992) Liebe Leser, als ich heute wieder mal dabei war, gesammelte Todesanzeigen einzuscannen, stieß ich auf die Todesanzeige von Frau Martha Schwarz. Sie ist mir noch nach mehr als 40 Jahren als eine still herausragende Frau in Erinnerung geblieben. Ich habe sie in den 70er Jahren nur zwei- oder dreimal persönlich getroffen. Meine Mutter hatte sie durch ihre Tätigkeit als Sekretärin auf dem Pfarrbüro der Evgl. Kirchgemeinde Köln-Buchheim kennengelernt. Denn dort ging Frau Schwarz regelmäßig zum Gottesdienst. Die beiden Frauen entwickelten einen guten Draht zu einander. Von meiner Mutter erfuhr ich nach und nach einiges über sie.  Anfangs hatte sie am vorderen Ende der Wichheimer Straße,  in einem der alten Häuser aus der Gründerzeit  gewohnt. Ihre kleine Wohnung dort war dunkel. Später zog sie in eines der modernen Mehrfamilienhäuser gegenüber der Grundschule von Köln-Buchheim um, wo sie mehr Licht in der Wohnung hatte. Als...