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Der Genießer

Mein Vater konnte gut genießen. Das obige Foto zeigt ihn auf einer der beiden Geburtstagsfeiern in November 1964. Mein Bruder hat am 12.11. Geburtstag, meine Schwester am 25.11. Da gab es zum Kuchen, wie man sehen kann, Schlagsahne, die damals noch per Handgerät geschlagen wurde. Und da blieb immer etwas im Quirl hängen. Von seinem häufigsten Genuss gibt es kein Foto, weil das so alltäglich war. Immer nur abends ging er in die Küche, stellte sich in die rechte Ecke an den Küchenschrank. Dort waren im Hängeschrank Zucker, Haferflocken und Kaba deponiert. Er nahm sich eine alte Regimentstasse noch von seinen Eltern und mischte sich daraus unter der Zugabe von etwas Milche seine „flüssige Praline“, wie er seine Süßigkeit nannte. Dazu meinte er, den Werbeslogan für das Schokoladenpulver zitierend, „Ja, Kaba der Plantagentrank!“ Ich fand es ziemlich süß und mochte immer nur einen kleine Löffelportion davon. Aber er ließ jeden von uns Kindern an seinem Genuss teilhaben. Meiner Mutter war das...

Abonnieren endet in Kürze

  Liebe Leser! Einige von Ihnen wurden bislang automatisch über neue Abläufe auf diesem Blog informiert. Dieser Service wird zum 1.7.2021 eingestellt. Leider!  Die Anleitung zum Abonnieren haben wir dann auf der Seite „Fragen an uns“ wieder gelöscht. Meist komme ich ein- bis zweimal im Monat dazu, neue Informationen in den Blog zu stellen. Daher empfehle ich Ihnen, einmal im Monat reinzuschauen, was es Neues gibt. Dank der Fülle des Nachlasses ist ein Ende meiner Nachrichten und Kommentare noch lange nicht in Sicht.  Ihre Beiträge konzentrierten sich bislang auf vielfältige Beileidsbekundungen und Danksagungen für die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme an der Trauerfeier. Für diese Ausdrücke der Wertschätzung meines Vaters möchte ich allen danken!  Ob Sie sich später zu Beiträgen noch zu anderen Themen, die im Laufe der Zeit neu auftauchen werden, anregen lassen, wird sich im Laufe der Monate noch zeigen. Doch nun ein Kommentar zum obigen Foto.  Es wurde im So...

Extraschikane zum Geburtstag 8.6.1944

  Liebe Leser, in den nächsten Tagen am 8.6.2021 wäre mein Vater 95 Jahre alt geworden. Sicherlich haben etliche von Ihnen seinen Geburtstag noch im Kopf und denken an diesem Tag an ihn und schauen hier im Blog nach, was es vielleicht Neues geben könnte.  Heute will ich die Aufmerksamkeit auf seinen Geburtstag am 8.6.1944 lenken. Da wurde er nämlich 18 Jahre alt. Und dieser spezielle Geburtstag blieb ihm auch bis zuletzt in besonderer Erinnerung. Der Grund dafür ist seiner Autobiographie zu entnehmen. Im Abschnitt über diese Zeit, die in „Soldatenzeit – Ausbildung in Holland“ nachzulesen ist, schrieb er:  „Unteroffizier Zeitel wird mir immer gut in Erinnerung bleiben wegen folgenden Vorfalls: Wenn jemand Geburtstag hatte, bekam er normalerweise an dem Nachmittag dienstfrei. Ich hatte am 8.6. Geburtstag und wurde 18 Jahre alt. Da aber am 6.6. die Amerikaner in der Normandie gelandet waren, befanden wir uns in höchster Alarmbereitschaft, an einen freien Nachmittag war gar ...

Humor meines Vaters

  Liebe Leser, wie in meinem Kommentar vom 29.3.2021 auf der Seite „Trauerfeier“ angekündigt, möchte ich hiermit Ihre Aufmerksamkeit auf eine vielgerühmte Seite des Charakters meines Vaters lenken, nämlich seinen Sinn für Humor. Ich habe dafür eine neue Seite „Humor“ eröffnet. Da werden eigene und fremde Erinnerungen wiederbelebt. Erlebnisschilderungen aus Ihrem Munde wären eine Bereicherung für alle! Wenn Sie wissen wollen, wie Sie einen Kommentar verfassen könnten, so lesen Sie die Anleitung dafür auf der Seite „Fragen an uns“ . Mittlerweile gab es insgesamt über 2.500 Klicks. An neuen Staaten sind Äthiopien, Belgien und Kanada unter den Lesern aufgetaucht. Das obige Foto zeigt meine Eltern, wie sie auf einem Chorausflug 1978 nach Münstereifel an einem Strang ziehen. Links oben im Bild ist Ulf Bittner, der Sohn des damaligen Chordirigenten, zu sehen.  Schmunzeln Sie mit mir! Ihr Dr. Friedhelm Röder   

Grabstein

Liebe Leser! Seit dem 2.5.2021 sind unsere Eltern jetzt auch auf dem Grabstein in Ewersbach vereint. Zwischenzeitlich gab es neue Kommentare zur Trauerfeier, zu Freunden und zum Pflegeheim. Liebe Grüße Dr. Friedhelm Röder